Projektübersicht

“Wir. Pflanzen. Vielfalt.”
Urban Gardening als Beitrag bei der Landesgartenschau Würzburg 2018

Kategorie: Nachhaltigkeit

Stichworte: Stadtgärtner, Landesgartenschau, würzburg

Finanzierungszeitraum 31.03.2017 13:26 Uhr - 14.06.2017 23:59 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: 2018

Worum geht es in diesem Projekt?

Wir zeigen auf dem Gelände der Landesgartenschau 2018 in Würzburg kreative Ideen für urbanes Gärtnern und für urbane Wildnis. Unser Garten entsteht vor den Augen der Besucher und jeder kann beherzt anpacken und mitmachen.

Wer nicht genug hat, kann dann sein Stück Wildnis am Saatgutautomaten “ziehen” und in die Welt tragen oder die gezeigten Ideen und Formen des Gärtnerns in der Stadt bei sich zuhause ausprobieren (auch ohne eigenen Garten).

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir wollen von Anfang an auf die Entstehung des neuen Stadtteil Hublands (LGS-Gelände) mit dem UrbanGardening-Gedanken Einfluss nehmen.

Millionen Menschen werden das Gelände der Landesgartenschau besuchen und somit an unsere Idee von Stadtgrün herangeführt - den Prozess selbst mit gestaltend.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

In grauer Stadtkultur wächst auch das Bedürfnis nach Wildnis, Ruhe, Bodenkontakt, und der Zeit für sich und die Dinge um sich herum - Gärtnern verlangsamt die schnelllebige Welt.

Unser Garten ist ein Begegnungsort. Die entstehenden Gärten, Hütten und unser Lehmofen laden zum regen Austausch und gemütlichen Miteinander ein.

Unser Garten ist ein Rückzugsort, nicht nur für Menschen. Auch Tiere und Pflanzen sollen ein neues Heim bei uns finden. Die Stadt ist ein Lebensraum mit einer reichen Biodiversität, für die jeder vor seiner Haustür mit einfachen Mitteln sorgen kann.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Unser entstehender Garten soll Kulturen verbinden: Gemeinsame mit der VHS werden wir Kulturpflanzen verschiedener Länder pflanzen, einen Lehmofen bauen; ein Haus mit Menschen verschiedener Kulturkreise während der LGS errichten (DIY-Hütte) – und diese Orte gemeinsam nutzen und mit Leben (Veranstaltungen/Treffen) füllen.

Dabei ist es uns wichtig, dass möglichst viele Baumaterialien und Substrate wiederverwendet werden, welche bei der Anlage des LGS-Geländes überschüssig sind oder als “Abfall” anfallen. Upcycling und Urban Mining sind unsere Leitsätze. Die Kreativität fließt also nicht nur in die Gestaltung der Fläche, sondern liegt ihrer Anlage auch infrastrukturell zu Grunde.

Benötigte Materialien sind beispielsweise: Baumaterialien, Saatgut, Setzlinge, Substrat, Nisthilfen, Bewässerungssystem, Saatgutautomat und Lehmofen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehen die VHS und der CampusGarten (Referat Ökologie der Studierendenvertretung).