Projektübersicht

Der Tierpark Sommerhausen benötigt neue Bäume zum Aufbau eines Mischwaldes aus vielen unterschiedlichen Baumarten. Einige dieser Baumarten sind heutzutage nicht mehr in einem "Standard"-Wald anzutreffen. Als Informationsmöglichkeit wird daher ein Baumlehrpfad eingerichtet. Mit Ihrer Spende helfen Sie, den Tierpark Sommerhausen mit vielen unterschiedlichen Baumarten zu begrünen.

Kategorie: Nachhaltigkeit

Stichworte: Baumpatenschaft, Baum, Baumlehrpfad, Waldumbau, Bäume

Finanzierungszeitraum 26.06.2017 07:47 Uhr - 30.09.2017 00:00 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: 2017 - 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Rund ein Drittel des ca. 13 ha. großen Tierparks Sommerhausen ist mit Wald bedeckt. Die Kiefer ist hierbei die dominierende Baumart. Leider sind viele dieser Kiefern vom sogenannten Kieferntriebsterben befallen. Hierbei handelt es sich um einen Pilz, der im schlimmsten Falle zum Absterben der Bäume führen kann. Dies ist im Tierpark Sommerhausen geschehen. Nun ist dringend ein Waldumbau von Nöten, d. h. weg von der Kiefernmonokultur und hin zu einem Mischwald.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Der Großteil der erkrankten Kiefern befindet sich in den Arealen „Damwild-Gehege“ und „Mufflon-Gehege“. Ziel ist es, nicht nur alle erkrankten Kiefern in diesen Arealen abzuholzen sondern auch im Gegenzug wieder mehrere neue Bäume anzupflanzen.

Bei den neuen Bäumen wird es sich allerdings nicht mehr um Kiefern handeln. Die Kiefer zählt zu den großen Verlierern des Klimawandels, da sie zur Flachwurzel neigt und daher in den letzten Jahren vermehrt mit der Trockenheit zu kämpfen hatte. Infolgedessen ist es wichtig, dass die neuen Bäume zum einen Hitze gut vertragen und zum anderen gut mit der Bodenbeschaffenheit im Tierpark zurechtkommen. Geeignete Baumarten sind z. B. Baumhasel, Bergahorn, Blutpflaume, Douglasie, Echte Mehlbeere, Elsbeere, Esskastanie, Feldahorn, Ginkgo, Hainbuche, Holzapfel, Kupfer-Felsenbirne, Küstenmammutbaum, Mispel, Riesenmammutbaum, Robinie, Rotbuche, Roterle, Sandbirke, Schneeballblättriger Ahorn, Schwarze Maulbeere, Sommerlinde, Speierling, Spitzahorn, Vogelbeere und Winterlinde. Durch die Anpflanzung von unterschiedlichen Baumarten wird eine Monokultur vermieden. Dies führt zu einer geringeren Anfälligkeit des Baumbestandes für Krankheiten und Schädlinge.

Viele der genannten Baumarten sind heutzutage nicht mehr in einem „Standard“-Wald anzutreffen. Als Informationsmöglichkeit für die Besucher des Tierparks Sommerhausen wird daher auch ein Baumlehrpfad eingerichtet.

Sind Sie ein langjähriger Tierparkbesucher oder begeisterter Erstbesucher unseres Tierparks und dazu noch ein Naturfreund? Dann helfen Sie mit, den Tierpark Sommerhausen mit vielen unterschiedlichen Baumarten zu begrünen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

„Bäume sind nicht nur wie Gedichte die in den Himmel wachsen“ sondern Sie sind auch Schattenspender, Nahrungslieferant für Mensch und/oder Tier, Lebensraum für Insekten und Wirbeltiere, Windschutz, C02-Speicher, Sauerstoffproduzent, Luftreiniger und Rohstofflieferant.

Mit ihrer Unterstützung helfen Sie uns, möglichst viele dieser Multitalente in unserem Tierpark begrüßen zu dürfen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die komplette Unterstützung (10.000,00 € und jeder Euro mehr) fließen in den Waldumbau sowie in die Errichtung des Baumlehrpfades.
Bitte beachten Sie, dass wir erst ab einem Betrag von 200,00 € eine Spendenquittung ausstellen können. Bei allen Beträgen unter 200,00 € reicht der Kontoauszug als Beleg für das Finanzamt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das gesamte Team des Tierparks Sommerhausen steht hinter diesem Projekt. Beim Tierpark Sommerhausen handelt es sich um einen Ort der Begegnung, an dem sich Menschen mit und ohne Behinderung ebenbürtig mit Respekt gegenüber stehen. Der Tierpark Sommerhausen bildet einen Außenarbeitsbereich der Mainfränkischen Werkstätten GmbH, Werkstätten für behinderte Menschen (Ohmstr. 13, 97076 Würzburg). Die Mainfränkischen Werkstätten GmbH sind eine gemeinnützige Einrichtung unter der Trägerschaft von vier Lebenshilfevereinen (Würzburg, Kitzingen, Main-Spessart und Marktheidenfeld) und des Körperbehindertenzentrums Würzburg.